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Berufsqualifizierung


Maßnahmebegleitende Qualifizierung

Die Qualifizierung soll mit dazu beitragen, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den verschiedenen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden. Aufgrund unterschiedlicher Lebenslagen, Ausbildungsstände und Berufserfahrungen kann das Ziel der Integration in den Arbeitsmarkt nur in einer Struktur der individuellen Qualifizierung erreicht werden. Hierbei gilt die besondere Beachtung der sozialen, der nationalen Herkunft sowie der kognitiven und körperlichen Belastbarkeit des Einzelnen. Daher wird ein für die TeilnehmerInnen und Teilnehmer individualisierter Qualifizierungsplan erstellt. Dieser Plan beinhaltet selbstverständlich, die vom Fördergeber vorgegebenen Rahmenbedingungen. Die Qualifizierungen sind in ihrem Aufbau so ausgelegt, das sie sowohl persönliche Defizite verringern als auch persönliche Stärken ausbauen und fördern, wodurch sich ein ausgeglichenes Bild im Sinne der positiven Verstärkung für die TeilnehmerIn ergibt und eine Steigerung der Eigen-Motivation erreicht werden soll.
Die einzelnen Einheiten der Qualifizierung sind in folgende Bereiche gegliedert:

  • Berufsorientierung
  • Berufliche Grundkompetenzen
  • Allgemeinbildung
  • Persönlichkeitsstärkung
  • Berufliche/ fachliche Qualifizierung

Aus diesen Schwerpunkten kann für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer ein individueller Qualifizierungsplan erstellt werden. Grundsätzlich gehört zu diesem Qualifizierungsplan eine Grundqualifizierung, die alle TeilnehmerInnen durchlaufen müssen. Diese Grundqualifizierung besteht vor allem aus der Vermittlung von sozialen Kompetenzen und beinhaltet weiter einen Schwerpunkt im Bereich von Kursen, die zur Arbeitsvermittlung dienen. Die Grundqualifizierung erfolgt in den ersten drei Monaten der Maßnahme.

Die wesentlichen Lernziele in den Qualifizierungseinheiten sind wie folgt unterteilt:
  • Vermittlung eines Berufswahlspektrums sowie Förderung der Motivation zur Aufnahme eines Ausbildungs- bzw. eines Arbeitsplatzes.
  • Hinführung zur Aufnahme einer für die jeweilige TeilnehmerIn adäquaten Ausbildung oder Beschäftigung.
  • Erarbeitung sozialer Kompetenzen mit dem Ziel der Befähigung zur dauerhaften Ausübung einer Tätigkeit.
  • Vermittlung von Werteeinstellungen wie Zuverlässigkeit, Lern- und Leistungsbereitschaft, Ausdauer und Belastbarkeit, Gewissenhaftigkeit, Konzentrationsfähigkeit und Verantwortungsbereitschaft.
  • Erlernen von fachtheoretischen und fachpraktischen Grundkenntnissen im Garten-und Landschaftsbau, in verschiedenen Handwerksberufen, der Gebäudereinigung sowie in altenpflegerischen- und betreuerischen Bereichen.
  • Verbesserung des Bildungsniveaus mit dem Ziel einer Ausbildungs- bzw. Arbeitsaufnahme.

In den Qualifizierungskursen werden moderne Methoden der Bildungsarbeit eingesetzt. Dabei kommen die verschiedenen Methoden meist in einem Methodenmix zum Einsatz. Es wird darauf geachtet, dass die Methode des Frontalunterrichts auf ein Minimum reduziert und durch Einbeziehung des Wissens und der Erfahrung der TeilnehmerInnen ergänzt wird, um die Motivation und die aktive Teilnahme der TeilnehmerInnen zu fördern und ein „Abschalten“ zu verhindern. Die angewendeten Methoden werden auch nach dem Leistungsstand der TeilnehmerInnen und dem Anforderungsprofil des jeweiligen Kurses gewählt. In Qualifizierungseinheiten für TeilnehmerInnen mit geringen schulischen oder geringen Deutschkenntnissen wird auf eine Reduzierung der schriftlichen Aufgaben, soweit diese nicht zur Förderung der schriftlichen Kenntnisse gedacht sind, geachtet. Damit wird eine Überforderung der entsprechenden TeilnehmerInnen vermieden.

Als weiteres Mittel der individuellen Qualifizierung wird verstärkt die Methode der Eigenarbeit eingesetzt. Vorteile dieser Methode sind das Erlernen selbständiger Arbeitsweise und die Förderung des Selbstbewusstseins durch das Erreichen persönlicher Erfolge und die Möglichkeit zur Präsentation dieser Erfolge. Selbstverständlich wird auch die Eigenarbeit individuell und im benötigten Rahmen begleitet um Misserfolge zu vermeiden.

Um den Leistungsstand der TeilnehmerInnen nach dem jeweiligen Qualifizierungskurs überprüfen zu können, aber auch um den TeilnehmerInnen eine aussagefähige Bestätigung ihrer erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten zu erteilen, werden die in der jeweiligen Qualifizierungseinheit erbrachten Leistungen mittels eines Abschlusstests zertifiziert.

Zur Durchführung der Qualifizierung steht auf der Honiggasse in Mönchengladbach Wickrath ein Qualifizierungszentrum zur Verfügung. Das Qualifizierungszentrum ist verkehrstechnisch gut angebunden. In unmittelbarer Nähe befindet sich eine zentrale Omnibushaltestelle. Diese Haltestelle wird von verschiedenen Buslinien angefahren und vom Hauptbahnhof Rheydt liegt die Haltestelle 10 min. Fahrtzeit entfernt.

Das Qualifizierungszentrum ist mit einem EDV-Schulungsraum ausgestattet. In dem Schulungsraum sind zehn PC-Arbeitsplätze eingerichtet. Somit können bis zu zwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleichzeitig mit dem PC geschult werden. Weiter befinden sich in dem Qualifizierungszentrum noch zwei große und ein kleinerer Schulungsraum. Mit diesem Raumkonzept lassen sich gleichzeitig bis drei Kurse durchführen. Aber das Konzept bietet auch ausreichend Raum für Gruppenarbeit.

Neben den Räumen des Qualifizierungszentrums finden noch weitere Qualifizierungskurse in einem Schulungsraum des Baubetriebes der GAWO gGmbH auf der Boettgerstraße in Mönchengladbach-Neuwerk statt. Hier finden ausschließlich fachliche Qualifizierungskurse in den Bereichen Garten- und Landschaftsbau, Baugewerbe und Baunebengewerbe statt.

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